Wildwuchsfestival

15.02.2014 19:00 Uhr Ein trojanisches Kalb von Heidi Fuchs Kurz vor seinem Tod ereilt den reichsten Mann der Welt die Angst vor der Hölle. Also beauftragt er die allercoolste Werbeagentur, den Kapitalismus abzuschaffen, und verstrickt mit immer mehr Geld die Werbestrategen in abgründig-komische Widersprüche. Wenn der Kapitalismus nur nicht so sexy wäre! Regie Fabian Gerhardt Es spielen Monika Oschek, Marie Hacke, Jerry Hoffmann, Jochen Weichenthal   Eintritt (inkl. Konzert und Party) 15 €/erm. 10 €, Studenten 7,50 € Konzert 5 €   Festivalprojekt des Hans Otto Theaters und der Universität der Künste Berlin Nach dem erfolgreichen Start unseres Wildwuchs-Festivals im vergangenen Jahr öffnen wir zum zweiten Mal unser Haus für eine lange Nacht der jungen Autorinnen und Autoren. Zusammen mit der Universität der Künste präsentieren wir in halbstündigen Werkstattinszenierungen neue Texte fürs Theater von Studierenden des Studiengangs Szenisches Schreiben. Auf der Bühne stehen Schauspielstudierende der UdK und Schauspieler unseres Ensembles. Der Dramatiker John von Düffel moderiert Autorengespräche. Als Special Feature stehen ab 22:00 Uhr die beiden UdK-Studenten Johannes Aue und Ben Hartmann mit ihrer Band »Milliarden« im nachtboulevard auf der Bühne. Artikel vom 18.02.2014 http://www.pnn.de/potsdam-kultur/829591/ “Der Höhepunkt des Abends war jedoch unbestritten die Kapitalismus-Satire „Ein trojanisches Kalb“ von Heidi Fuchs. Hier wird konsequent die Werbeindustrie durch den Kakao gezogen: „Bread Box“ statt Brotdose. Die Werbeagentur „Rats and Fats“ wird vom reichsten Mann der Welt beauftragt, für zehn Milliarden Gage den Kapitalismus abzuschaffen. Was jahrelang mit Waffengewalt nicht geglückt ist, soll die Werbung jetzt schaffen, indem sie das Image verändert. Herausgekommen ist dabei ein hochintelligentes Stück über die scheinbare Weltveränderung, die durch Identifizierung mit Marken vorgespiegelt wird. Das Stück, das voller Elemente des Bewegungstheaters ist, wird zu einem mitreißenden Volltreffer, der im „Konfetti des Glücks“ endet. Toll!”